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Hitzetage enden mit großem Knall

Auf Rekordtemperaturen am Donnerstag, 23.06., folgen bald erneut örtlich starke Unwetter. „Alle Sommerfreunde können am Donnerstag fast deutschlandweit bei 31-34 Grad den strahlend blauen Himmel genießen. Dabei ist es vielerorts jedoch drückend schwül. Im Nordwesten Deutschlands bleibt es mit 27 Grad etwas kühler“, weiß Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline. Sonnenanbeter im Nordwesten erwarten dann ab dem frühen Abend besonders von der Eifel bis nach Schleswig-Holstein Quellwolken mit all ihren Tücken: „Größere Städte, die es zuerst treffen kann, sind unter anderem Hamburg, Kiel, Münster, aber auch Köln und Düsseldorf. Dort können heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und vor allem Sturmböen aufziehen“, warnt Habel.

Am Freitag wird es dann noch einmal richtig heiß: „Von der Ostsee bis zu den Alpen rechnen wir mit 30 bis 35 Grad. Im Westen ist es zwar schon etwas kühler, aber auch dort bleibt es extrem schwül“, so Habel. Spätestens ab Freitagnachmittag müssen Bewohner von Schleswig-Holstein bis nach Baden-Württemberg, Bayern sowie im gesamten Westen damit rechnen, dass das launische Sommer-Pendel wieder zurückschlägt: Im Tagesverlauf bilden sich teils erneut heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. „Im Osten bleibt es hingegen meist noch bei strahlendem
Sonnenschein.“ Doch spätestens am Wochenende vertreiben auch dort heftige Gewitter die Hitze. Die Temperaturen stürzen landesweit um bis zu 15 Grad ab, sodass beispielsweise in München am Sonntag nur noch knapp 20 Grad erreicht werden.

Wochenstart wird kühl
Auch das Wetter zu Beginn der neuen Woche zeigt Deutschland die kalte Schulter, Schauer und kurze Gewitter inklusive. Im weiteren Wochenverlauf wird es in der Südhälfte aber erneut etwas wärmer. „Freundliches und trockenwarmes Sommerwetter für alle ist damit zwar immer noch nicht
in Sicht, doch die Chancen dafür werden allmählich etwas besser“, resümiert Habel.

(GCN)