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Die heißen Tage beginnen: Was für ein Hundewetter!

Auch die nächsten Tage bleiben wechselhaft: Das kommende Wochenende zeigt sich durchwachsen. Bei lauwarmen Temperaturen von 20 Grad im Norden und bis zu 30 Grad im Süden bleiben Regenschirme ein unverzichtbares Accessoire bei Spaziergängen im Freien. Am Sonntag kann es dann sogar landesweit krachen. Schauer und Gewitter sind somit bis zum Monatsende Herrchens und Frauchens treueste Begleiter. Da wird der Hund in der Pfanne verrückt! Ausgiebige sonnige Gassi-Gänge im Park oder am See bleiben also erst einmal eine Wunschvorstellung. „Nicht selten kommt es besonders zu Beginn der Hundstage zu den höchsten Temperaturen im Jahr“, so Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline. „Im Kernzeitraum vom 28. Juli bis 7. August sind dann häufig unbeständige Südwestwetterlagen anzutreffen.“

Der deutschlandweit heißeste Tag in diesem Jahr war bisher der 20. Juli 2016. Seither gab es statt Sonnenschein eher Hundewetter und der Sommer hechelt bei schwüler Luft mit häufigen Schauern und Gewittern vor sich hin. Die Hundstage gehen übrigens auf das alte Ägypten zurück, wo sie die Rückkehr des Fixsterns Sirius an den Morgenhimmel bezeichneten. Die Dauer der Hundstage erklärt sich daraus, dass vom ersten Auftauchen des Sterns in der Morgendämmerung bis zum vollständigen Erscheinen des gesamten Sternbilds „Großer Hund“ rund ein Monat vergeht. Heutzutage erscheint Sirius erst Ende August am Morgenhimmel, sodass die Hundstage — astronomisch gesehen — eigentlich erst Ende August beginnen dürften und somit eher den Herbst einläuten würden.

Wer beim Leckerli-Einkauf auf Nummer Sicher gehen möchte, kann sich von unterwegs mit der WetterOnline-App rechtzeitig vor Gewittern und Regen warnen lassen. Auf www.wetteronline.de kann wiederum jeder nachverfolgen, ob uns das Wetter weiterhin seine feuchte Hundeschnauze zeigen wird.

(GCN)

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