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v.l.n.r.: Axel Nieber (GfW), Uwe Sternbeck (Bürgermeister), Riko Luiking (German Tote), Marc Dirk Brandes (Stadtmarketing), Uwe Hemens (Wirtschaftsförderer) Foto: Wirtschaftsförderung Neustadt a. Rbge. GmbH
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Kostenfreies WLAN in Neustadts Innenstadt

Neustadt – Die Nachfrage nach kostenfreiem WLAN in Innenstädten ist groß. Nach einer ersten Testphase soll in Neustadt nun zunächst ein Angebot für die Fußgängerzone und die angrenzenden Straßen geschaffen werden. Neustadt setzt dabei auf eine Freifunk-Lösung. Initiatoren sind die Wirtschaftsförderung Neustadt, die städtischen Wirtschaftsvereinigungen sowie die Stadt selbst.

Seit letztem Dezember gibt es das Freifunk-Angebot bereits am Marktplatz und in der Tourist-Info. Jetzt sind der Heini-Nülle-Platz und der Platz vor der Sparkasse ebenfalls angeschlossen. Ideal funktioniert das Netz, wenn sich möglichst viele Unternehmen und Anlieger beteiligen und ebenfalls einen Router bei sich aufstellen. Diese vernetzen sich untereinander und erzeugen so nach und nach eine Flächendeckung.

„Wir freuen uns, wenn möglichst viele mitmachen, um gemeinsam dieses Angebot für Neustadt zu schaffen“ findet auch Bürgermeister Uwe Sternbeck. Damit leisteten die Gewerbetreibenden einen weiteren Beitrag dazu, die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen, so Sternbeck weiter. Wirtschaftsförderer Uwe Hemens wird in den kommenden Wochen auf die Anlieger zukommen, Einzelheiten erklären und die Installation entweder selbst vornehmen oder veranlassen.

Vorreiter gibt es auch schon: So befinden sich Freifunk-Router bereits an der Redeker`sche Rats-Apotheke, dem Jedermanns, im Ratskeller, bei den Modehäusern Ohlau und Wage sowie bei German Tote. Auch der Ortsteil Schneeren ist bereits gut vernetzt.

Freifunk ist eine nichtkommerzielle Initiative, die auch von der Landesregierung Niedersachsens unterstützt wird. Der große Vorteil ist, dass außer dem Stromverbrauch keine zusätzlichen laufenden Kosten entstehen. Das Breitband-Kompetenzzentrum Niedersachsen hat einige Router für den Anschub zur Verfügung gestellt, so dass für die ersten Router, die ab jetzt neu aufgestellt werden, keine Anschaffungskosten entstehen. Je mehr Router aufgestellt werden können, ob nur als Repeater oder mit zusätzlicher Internetanbindung, desto leistungsfähiger wird das Netz. Die Initiative hofft deshalb auf einen großen Zuspruch insbesondere von Gewerbetreibenden, die damit einen direkten Mehrwert für ihre Kunden bieten können.

Die blauen Kreise sind die Router, die roten Punkte drumherum die Nutzer
@Freifunk Hannover

NCN/bu

 

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