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Umleitungsinformationen zur B6-Brückensperrung

Neustadt – Nachdem die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in der vergangenen Woche die B6- Brücke über die Leine aufgrund mangelnder Tragfähigkeit unvorhergesehen für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen voll gesperrt hat, gibt es nun weitere Informationen, wie der Verkehr umgeleitet werden soll. Am Donnerstag haben Vertreter der Landesbehörde, der Städte Neustadt, Wunstorf und Garbsen, des Landkreises und der Stadt Nienburg, der Polizei sowie der Regiobus folgendes vereinbart:

Wie fährt der überregionale Verkehr?

Der überregionale Schwerlastverkehr wird – wie bereits vergangene Woche von der Landesbehörde angekündigt – das Neustädter Stadtgebiet gar nicht erst erreichen. Die großräumige Umgehungsstrecke führt von Nienburg aus über die B214 nach Schwarmstedt und von dort aus weiter über die A7 und die die A352 bis zur Anschlussstelle Herrenhausen, wo die Fahrzeuge dann wieder auf die B6 gelangen. Von Hannover kommend fahren die Lastwagen entsprechend in der anderen Fahrtrichtung.

Wie wird der Verkehr im Neustädter Land umgeleitet?

Aus Fahrtrichtung Hannover kommend werden sämtliche Fahrzeuge mit einem Gewicht über 7,5 Tonnen an der Abfahrt Otternhagen (McDonalds) zur Mecklenhorster Straße heruntergeleitet. Von hier aus führt die Umleitungsstrecke durch Suttorf nach Basse, über die Leinebrücke weiter nach Mariensee und Empede und schließlich zur Auffahrt Leinstraße an der Kooperativen Gesamtschule. Aus Norden kommend müssen die Fahrer entsprechend in der entgegengesetzten Richtung die Umleitungsstrecke nehmen. Einzige Ausnahme: Aus dieser Richtung endet die Umleitung nicht an der Auffahrt an der Mecklenhorster Straße sondern an der Auffahrt Bordenau. Da der zu passierende Einmündungsbereich in Basse sehr schmal ist, wird dort eine Ampel den Verkehr regeln. Die Fahrzeit für die Umleitungsstrecke beträgt rund 14 Minuten.

Wann werden die Umleitungsstrecken ausgeschildert?

Beide Umleitungsstrecken sollen in der nächsten Woche ausgeschildert werden. Noch wartet die Landesbehörde auf die Fertigstellung der entsprechenden Schilder.

Wie soll verhindert werden, dass auch weiterhin große Fahrzeuge über die B6-Brücke fahren?

Jeder Lastwagen, der die Leinequerung weiter passiert, hat für die Bausubstanz der 1960 errichteten Brücke eine schädliche Wirkung. Daher erwägt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bauliche Maßnahmen an der Zufahrt zur Brücke durchzuführen und so ein Durchfahren von entsprechend schweren Fahrzeugen zu verhindern. Mit Hilfe von Betonpollern soll die Fahrbahn verengt werden – für Autos bleibt die Brücke nach wie vor befahrbar.

Wird es eine Ausnahmeregelung für Busse oder Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr geben?

Eine Ausnahmeregelung ist von Seiten der zuständigen Landesbehörde nicht vorgesehen. Sollten die Poller tatsächlich gesetzt werden, wäre eine solche Regelung ohnehin nicht mehr möglich.

Wie geht es weiter?

Alle Beteiligten werden sich in der ersten Mai-Woche nochmals zusammensetzen, um eventuell aufkommende Schwierigkeiten zu erörtern und bei Bedarf noch punktuell nachzubessern. Ungeklärt ist derzeit noch, wie der innerörtliche Linienbusverkehr durch Neustadt sichergestellt werden kann, wenn im Mai Baubeginn an der Mecklenhorster Straße ist. Es gibt bereits einige Planspiele, diese sind aber noch nicht spruchreif.

NCN/ku

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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