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Angebotssituation in den Kindertagesstätten der Stadt Neustadt a. Rbge. ab 2017/2018

Neustadt – Die Stadt Neustadt am Rübenberge arbeitet aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage weiterhin an einer Erweiterung des Kinderbetreuungsangebots. Das umfasst eine Erweiterung der täglichen Betreuungszeiten, die Einrichtung neuer Gruppen und Plätze sowie entsprechende Baumaßnahmen.

Selbstverständlich muss beim Ausbau der Kinderbetreuungsplätze der Fokus zunächst auf der Erfüllung des gesetzlichen Anspruchs der Eltern im Krippen- und Kindergartenbereich gelegt werden. Aber die Stadt bemüht sich, auch den Bedarf in der Schulkindbetreuung bestmöglich abzudecken.

Durch den stetig steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen bei gleichbleibenden finanziellen Rahmenbedingungen ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, einen bedarfsgerechten Ausbau zu erreichen. Mit der Resolution der Stadt Neustadt a. Rbge. zur finanziellen Ausstattung der Kommunen am Beispiel der frühkindlichen Bildung (Vorlage 2017/ 116) weisen die regionsangehörigen Kommunen auf die Diskrepanz zwischen der Aufgabenlast und der Bereitstellung von Finanzmitteln durch das Land bzw. dem Bund deutlich hin.

In der Vergangenheit ist es der Stadt oftmals gelungen, Kapazitäten in bestehenden Gebäuden durch Aus- und Umbaumaßnahmen bedarfsgerecht zu schaffen. Ein standortbezogener bedarfsgerechter Ausbau ist so jedoch nicht weiter möglich, da nicht mehr ausreichende Räume zur Verfügung stehen. Insoweit werden dieses Jahr voraussichtlich nicht alle Eltern einen Betreuungsplatz für ihre Kinder erhalten können. Nach aktuellem Stand fehlen für das gesamte Stadtgebiet 38 Betreuungsplätze, endgültige Zahlen sind das aber noch nicht. Abgesehen von der Bewegung, die – wie auch in den letzten Jahren – zu veränderten Zahlen führen wird, liegen die Ziele für die längerfristige Planung bei einer 100%igen Versorgung im Kindergartenbereich und einer 50%igen Versorgung im Krippenbereich.

Um eine Betreuung mittel- bis langfristig zufriedenstellend auszugestalten, appelliert die Stadt Neustadt a. Rbge. unter anderem Angebote zur Ausbildung in der Kindertagespflege anzunehmen („Tagesmutter“, „Tagesvater“). Nicht zuletzt soll das Modellvorhaben Kooperativer Hort die Betreuungssituation deutlich verbessern. Hierbei soll der teilgebundene Ganztag unter Einbeziehung der Schulform „Verlässliche Grundschule“ eingeführt werden. Zum 01. August 2018 startet die Erprobungsphase des Projektes in der Michael Ende Schule und der Grundschule Mandelsloh/Helstorf. In diesem Zusammenhang soll außerdem erörtert werden, zu welchen Teilen die Ganztagsschulbetreuung eine kommunale Hortbetreuung ersetzen könnte.

NCN/bu

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