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Auf dem Foto im Anhang sind in der Reihenfolge von links nach rechts zu sehen: V.l.n.r.: Kai-Uwe Geißler, Moderator der Veranstaltung und Sprecher des Stadtverbands Neustadt-Wunstorf der Linkspartei, Erika Heine, Betroffene und Aktivistin aus Hannover, Dirk Machentanz, Sprecher der Gruppe Linke. / Piraten im Rat der Stadt Hannover, Josef, ehemals Betroffener aus Wunstorf und Kamil Janus, Kältebus Berlin. (Foto: Die Linke. Stadtverband Neustadt-Wunstorf)
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Veranstaltung „Obdach- und Wohnungslosigkeit“ der Linkspartei Neustadt-Wunstorf ist voller Erfolg

Neustadt – Die Linkspartei – Stadtverband Neustadt-Wunstorf hat zum Samstag, den 16.03.19 um 16.00 Uhr in Aki’s Pub in Wunstorf eingeladen.

Zusammen mit ihren Gästen auf und vor dem Podium haben sie Fragen erörtert wie: „Wie kann man als Privatperson Obdachlosen helfen?“ und „Wie entsteht Wohnungslosigkeit?“. Etwa 20 Interessierte sind gekommen und hatten zusätzlich die Möglichkeit auch ihre eigenen Fragen an Betroffene, Streetworker und Politiker zu stellen.

Neben vielen anderen sind zwei besonders klare Fazits zu ziehen:

1. Als Privatperson ist es vor allem Menschlichkeit, die man Betroffenen gegenüber zeigen sollte. Erika Heine sagte hierzu: „Ein Lächeln kann jeder geben!“ Kamil Janus formulierte es ähnlich: „Mit einer Spende von 0,-€ aber fünf Minuten Zeit ist schon unendlich viel getan!“

2. Als Partei und politischer Akteur ist vor allem wichtig anzuerkennen, dass es als Betroffener unheimlich schwer sein kann, die nötigen bürokratischen Hürden zu nehmen. Diese Hürden müssen
abgebaut und Prävention muss gestärkt werden. Besonders wichtiges Ziel ist hier die Entspannung des Wohnungsmarktes.

Dirk Machentanz musste für die Hannoversche Politik eine durchwachsene Bilanz ziehen: Trotz Erfolgen wie dem neuen „Housing First“ Projekt müssten wir weiter Druck auf die anderen Parteien machen. Nur durch immer neues Aufzeigen der Missstände und den „Finger in die Wunde legen“ könne ein Umdenken erreicht werden.

NCN/su

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