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Viele Bürgerdienste wieder verfügbar – Baubereich noch eingeschränkt

Neustadt – In der Stadtverwaltung kehrt nach dem Trojaner-Befall des EDV-Systems langsam wieder Alltag ein.

Noch immer haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diversen Einschränkungen zu kämpfen, ein Teil der bürgerrelevanten Dienstleistungen kann wieder angeboten werden.

Alle Organisationseinheiten, mit Ausnahme der Bibliothek, sind wieder offen und erreichbar. Im Stadtbüro können viele Anliegen, wie Pass- und Ausweisanträge,

Ab- und Ummeldungen sowie Melderegisterauskünfte erledigt werden.

Auch die Abteilungen Öffentliche Sicherheit, Steuern und Abgaben, Sozialhilfe und Asyl, Wohnen und Elterngeld sowie die Jugendpflege sind wieder arbeitsfähig.

Das bedeutet, Anträge für Elterngeld, Wohngeld etc. können wieder eingereicht und bearbeitet werden. Auch Gewerbeanmeldungen sind wieder möglich. Zum heutigen 1. Oktober sind Elterngeld- und Wohngeldzahlungen auf den Weg gebracht.„Dies ist Ergebnis eines enormen Kraftaktes aller beteiligten Kolleginnen und Kollegen.

Die vergangenen Wochen waren für alle sehr anstrengend und ich bedanke mich für den großen Einsatz.

Besonders unsere Bürgerinnen und Bürger haben überwiegend mit sehr viel Verständnis und Geduld auf unsere außergewöhnliche Situation reagiert“,  sagt Bürgermeister Uwe Sternbeck.

Verständnis benötigen allerdings auch weiterhin diejenigen, die sich mit ihren Anliegen an den Baubereich, die Verkehrsbehörde und das Familienservice-Büro wenden.

Dort gibt es nach wie vor Probleme mit sogenannten Fachanwendungen. Mit diesen speziellen Programmen werden beispielsweise Baugenehmigungen oder Bauvoranfragen bearbeitet.
Die Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Bereichen arbeiten derzeit überwiegend analog, können Auskünfte erteilen und auch telefonisch während der Sprechzeiten beraten.
Davon ist unter anderem auch die Friedhofsverwaltung und Grünflächenpflege betroffen. Nach wie vor bitten wir darum, in diesen Abteilungen vorab anzurufen oder telefonisch Termine zu vereinbaren.

Die Kfz-Zulassungsstelle ist besetzt, allerdings werden dort nur Unterlagen kontrolliert undmündlich Auskunft erteilt. Für die eigentliche Zulassung müssen die Bürgerinnen und Bürger
weiterhin auf die Zulassungsstellen in Wunstorf, Garbsen oder Wedemark ausweichen.

Bis alle Systeme intern wieder vollkommen funktionsfähig sind, werden allerdings noch Monate vergehen.

In den ersten Wochen nach dem Trojaner-Befall haben bürgerrelevante Dienste Priorität. Nach neuesten Erkenntnissen ist die Stadtverwaltung Neustadt a. Rbge. die erste in Norddeutschland, die mit einem solch massiven Angriff auf die EDV-Systeme konfrontiert ist.

NCN/ar

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